Klärschlammverbrennung in Vogelheim / Bergeborbeck

Jetzt droht uns wieder Ungemach:
Wir berichteten Anfang des Jahres bereits über den Umstand, dass die Fa. Harmuth den stillgelegten Verbrennungsofen im Stadthafen wieder reaktivieren will. Wie wir nun aus der WAZ erfuhren, ist auch der BUND im Spiel. Deshalb streben wir, als Initiativen der Stadtteile, einen Schulterschluss an. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) macht ebenfalls gegen die geplante Wiederinbetriebnahme der Müllverbrennungsanlage der Firma Harmuth am Stadthafen mobil. „Wir warten darauf, dass der Betreiber seine Pläne offenlegt“, sagt Martin Kaiser vom BUND. Nach Beginn des Genehmigungsverfahrens bei der Bezirksregierung bleiben uns nur wenige Wochen Zeit, um dagegen Einspruch zu erheben.

Stefan Strüngmann, Geschäftsführer bei Harmuth, will dort Klär- sowie Industrieschlämme verbrennen lassen. Das Verbringen von Klärschlamm auf landwirtschaftlich genutzten Flächen ist gesetzlich untersagt. Braunkohlekraftwerke , die bisher solche Schlämme verbrannten, werden immer weniger. Somit sieht die Fa. Harmuth ein großes Geschäft auf sich zukommen.

Damit das aber nicht auf dem Rücken der AnwohnerInnen erwirtschaftet wird, will sich die Bürgerschaft und mehrere Initiativen dagegen stemmen. Martin Kaiser vom BUND deutet an, dass zusätzlich zu den früher bereits genehmigten Abfällen zahlreiche gefährliche Abfälle vor allem Schlämme mit umwelttoxischen Inhaltsstoffen wie zum Beispiel PCB und Schwermetalle, verbrannt werden sollen, was Harmuth derzeit nicht bestätigt. Harmuth beabsichtigt 60 verschieden klassifizierte Abfälle zu verbrennen statt der bisher genehmigten sechs und fast die doppelte Menge, also rd. 50.000 Tonnen p.a.!!!

Die nächste Stadtteilkonferenz Vogelheim mit vorauss. diesem Thema findet am 25.11.19 um 18 Uhr im Jugendhof Vogelheim statt.

Der Artikel in der WAZ ist hier zu finden!

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